Gedanken zur Jahreslosung 2019

Ein Gastbeitrag von Pfarrer Dr. Jürgen Wolf (Triptis/Thüringen)

Ein neues Jahr bricht an. Dieses Jahr steht unter einem Bibelwort, das die Ökumenische Arbeits­gemeinschaft für Bibellesen ausgesucht hat: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ (Psalm 34,15).

Bei der Menge des Unfriedens und der Gewalt in der Welt muss das gar nicht weiter begründet werden, warum Frieden endlich notwendig ist. Ich selber habe innerlich aufgeatmet, als ich diese Losung das erste Mal las und dachte: Gott sei Dank. Dieses Bibelwort hat die Welt so bitter nötig. Möge es die Herzen der Verantwortlichen erreichen!

Es sind aber nicht nur die anderen, die verantwortlich sind. Wir sind es gemeinsam. Frieden ist auch im Kleinen so schwer zu finden, weil es oft Missverständnisse und Widerstände gibt.

Die Einfachheit dieses Wortes ist gleichzeitig seine Schwierigkeit. Da habe ich den Eindruck: Das kann ich aus eigener Kraft gar nicht. Sicher müssen wir uns auch für den Frieden im Kleinen ein­setzen. Was noch viel wichtiger ist: Gott hat mit uns schon Frieden gemacht, indem er seinen Sohn auf die Erde gesandt hat. Diesen Frieden brau­chen wir nur anzunehmen und können ihn weitergeben. Missverständnisse und Widerstände werden bleiben. Aber in Gott haben wir eine Kraftquelle, dass wir immer neu beginnen können. Möge uns dafür Gelingen geschenkt sein und SEIN Segen sich in der Welt ausbreiten.

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